LORVIS Handbuch
Schnittstellen

Geräte-API

Wofür die Fahrzeugtablets sie nutzen — und warum sie nur ihnen offensteht.

Die Geräte-API ist ausschließlich für die Fahrzeugtablets. Sie werden sie selten selbst brauchen; hier steht, was darüber läuft, damit ein Fehlerbild einzuordnen ist.

Anmeldung

Über ein langlebiges Token, das bei der Kopplung ausgegeben wird. Im Einsatz meldet sich niemand mit Zugangsdaten an.

Die Geräte-API prüft ausdrücklich, dass ein Gerät ruft — nicht nur, dass jemand angemeldet ist. Ohne diese Schranke stünde sie jedem angemeldeten Portalkonto offen, denn dieselbe Anmeldung lässt auch eine Browsersitzung durch.

Was darüber läuft

BereichEndstellen
KopplungPOST /devices/pair, DELETE /devices/pair
AbgleichGET /sync
AlarmGET /alarm
StandortePOST /position, GET /positionen
FahrzeugeGET /fahrzeuge, GET /fahrzeuge/{id}/verlauf
EinsätzeGET/POST /incidents, Einträge, Einsatzmittel, Abschnitte
AtemschutzPOST /bat/teams, POST /bat/teams/{uuid}/readings
Patienten, Formulare, LagebildPOST /patients, /forms, /boards, /map-annotations
WasserversorgungPOST /hydrant-measurements
BeständeGET /gefahrstoffe, GET /pzc
Lagebild von außenGET /wetter, /wetter/warnungen, /wetter/radar, /warnkarte.png, /luftbild
OrtsangabeGET /ortsangabe

Insgesamt 33 Endstellen. Die vollständige Beschreibung liegt im Portal unter Schnittstellen → Dokumentation — dort auch zum Ausprobieren.

Drei Entscheidungen, die man am Verhalten merkt

Die Position geht als POST, nicht im Abgleich. Eine Koordinate im Abfrageteil stünde anschließend in jedem Zugriffsprotokoll. Wo ein Löschfahrzeug stand, gehört nicht in eine Textdatei, die niemand aufräumt.

Die Modulsperre steht auch auf dem Rückweg. Sonst legte ein Fahrzeug mit alter Zwischenspeicherung Trupps und Patienten an, die im Portal niemand mehr sehen kann.

Fremde Kartendienste laufen über LORVIS. Radar, Warnkarte und Luftbild senden keine CORS-Kopfzeile — ohne den Umweg blockiert der Browser jede Kachel. Der Zwischenspeicher hält sie einen Tag; damit greift auch der Service Worker, und das Fahrzeug hat sie im Funkloch, mit sichtbarem Stand.

Die Drosseln

Sie sind großzügig bemessen, aber es gibt sie — und eine 429 kostet nichts, weil der nächste Takt gleich kommt.

EndstelleGrenzeWarum
POST /devices/pair10 je MinuteEin achtstelliger Code aus 32 Zeichen wäre sonst rätselbar
GET /alarm20 je Minute je GerätNicht je Anschluss — sonst nähme im Feuerwehrhaus das erste Tablet allen anderen den Alarm weg
POST /positioneine je zehn SekundenReicht auch bei Anfahrtsgeschwindigkeit
GET /luftbild1800 je MinuteEin Bildschirm voll Kacheln sind rund dreißig; beim Zoomen sind es schnell einige hundert
GET /ortsangabebegrenztJeder Aufruf kostet Geld — und dreißig Punkte je Minute tippt niemand mit Handschuh

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