LORVIS Handbuch
Schnittstellen

GroupAlarm

Zwei Flows mit dem Element „HTTP Client“ — und warum es keine Platzhalter gibt.

GroupAlarm wird über Flows angebunden. Es gibt kein Eingabefeld für Zugangsdaten außer dem Geheimnis: auf dem Alarmweg geht von LORVIS keine Anfrage nach draußen.

Einrichten

Im GroupAlarm-Portal unter Flows einen neuen Flow anlegen. Als Auslöser „Alarm ausgelöst" wählen.

Als Aktion „HTTP Client" hinzufügen, Methode POST, und die Adresse der passenden Einheit aus LORVIS einfügen.

In der Adresse hinter das Fragezeichen die Werte anhängen, jeweils Feldname=Variable. Die Variable wird im Editor aus der Liste angeklickt, nicht abgetippt:

FeldWert
titleName des Einsatzes oder Stichwort — Pflicht, ohne dieses Feld entsteht kein Einsatz
textAlarmtext bzw. Meldung
addressEinsatzadresse am Stück, ersatzweise street, house_number, postal_code, city
lat, lonKoordinaten, falls der Alarm welche trägt
idAlarm- oder Einsatznummer
dateAlarmzeit
ricalarmierte Schleife oder Einheit

Zweiten Flow anlegen: Auslöser „Alarm geschlossen", dieselbe Adresse, und zusätzlich ende=1 anhängen.

Ohne diesen zweiten Flow bleibt der Einsatz bis zum Ablauf der Vorhaltezeit von 90 Minuten offen.

Beide Flows speichern und einen Probealarm auslösen. Danach in LORVIS auf Verbindung prüfen — es muss ein Alarm angekommen sein.

Der einfachere Weg

Wer es sich leichter machen will, schickt statt einzelner Felder das ganze Alarmobjekt als JSON. LORVIS liest event.name, message, startDate, endDate und die Koordinaten aus optionalContent selbst heraus.

Zwei Zuordnungen, die man leicht vertauscht

Das Stichwort steht im Ereignis (event.name), nicht im Alarm. message ist der Text für die Alarmierten — wer beides tauscht, bekommt einen Einsatz, dessen Stichwort ein Absatz ist.

Die Kennung ist event.externalID, nicht das oberste id: Letzteres ist GroupAlarms eigene Alarmnummer.

Warum die Anleitung keine Variablennamen nennt

Am 30.08.2026 gegen docs.groupalarm.com und developer.groupalarm.com geprüft: Das Handbuch beschreibt das Flow-Element „HTTP Client" und die Auslöser — es nennt nicht, welche Variablen ein Auslöser bereitstellt und wie sie heißen.

Deshalb baut LORVIS die Adresse ohne Platzhalter, anders als bei Connect. Es geht auch ohne: im Flow-Editor werden Variablen aus einer Liste angeklickt. Die Anleitung sagt darum, welcher Wert in welches Feld gehört — nicht, wie er heißt.

Wer das ändern und Platzhalter einbauen will, prüft es vorher an einem echten Alarm. Bei Connect stand in der Dokumentation, {Housenumber} und {ZIP-Code} seien gültig; ein echter Alarm zeigte, dass Connect sie nicht ersetzt.

Der Einsatz entsteht sofort

Anders als bei Connect entsteht der Einsatz beim Empfang, nicht erst durch ein Fahrzeug. Läuft kein Gerät, entstünde sonst gar keiner.

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