LORVIS Handbuch
Schnittstellen

DIVERA 24/7

Datenübergabe für den Alarm, API-Schlüssel für Prüfung und Fahrzeugstatus.

DIVERA hat in LORVIS genau eine Anbindung, und sie verlangt beide Angaben. Bis zum 28.08.2026 standen zwei Quellen zur Wahl – abfragend und zustellend. Das war eine Wahl, die niemand treffen will, und sie entschied darüber, ob ein Alarm eine Sekunde oder 35 Sekunden braucht.

AngabeWofür
Geheimnis für die DatenübergabeDafür kommt der Alarm. Frei wählbar, mindestens 16 Zeichen.
API-SchlüsselDafür wird die Verbindung geprüft, und später kommen darüber die Fahrzeugstatus. Mindestens 64 Zeichen.

Einsatznummer

Als Einsatznummer zeigt LORVIS die Nummer, die in DIVERA im Feld Fremdkennung (foreign_id) steht – also die der Leitstelle, etwa 01.2026.038648. DIVERAs eigene interne Nummer wird nicht angezeigt; LORVIS nutzt sie nur, um eine Aktualisierung dem richtigen Einsatz zuzuordnen. Ist in DIVERA keine Fremdkennung gesetzt (ein von Hand angelegter Alarm), bleibt die Einsatznummer leer.

Objektname

Steht in der Adresse des DIVERA-Alarms vor der Straße ein Name („Grundschule Nord, Hauptstraße 1, Ortsteil, Ort"), liest LORVIS ihn als Objektnamen. Er dient der Objektzuordnung; passt kein Objekt im Bestand, steht er als Text unter der Anschrift im Einsatz.

Einrichten

In DIVERA 24/7 anmelden und Verwaltung → Einstellungen → Schnittstellen öffnen.

Unter API den Schlüssel kopieren und in LORVIS als API-Schlüssel eintragen.

In LORVIS ein Geheimnis vergeben und speichern.

In DIVERA unter Datenübergabe (Webhook / Request Service) eine neue Übergabe anlegen.

Als Adresse die in LORVIS angezeigte eintragen und ?secret= samt Geheimnis anhängen.

Als Format „POST application/json" und als Inhalt „Vollständiges Objekt (inkl. Empfänger-Namen)" wählen.

Beides steht in DIVERA wortwörtlich so da. DIVERA bietet zwei Varianten an: inkl. Empfänger-IDs und inkl. Empfänger-Namen. Nehmen Sie die mit den Namen: Dann kommen die Alarmgruppen so an, wie Sie sie in DIVERA benannt haben („Einsatzinfo Dassel"), und passen zu den Alarmgruppen Ihrer Geräte. Mit den IDs stünde dort nur eine Zahl wie 169567 – LORVIS versucht dann zwar, sie über den API-Schlüssel in den Namen zu übersetzen, verlassen Sie sich aber nicht darauf.

In LORVIS auf Verbindung prüfen – LORVIS fragt mit dem API-Schlüssel bei DIVERA nach.

Danach einen Probealarm auslösen. Erst der zeigt, dass auch die Übergabe ankommt.

„Verbindung prüfen" sagt zweierlei, und der Unterschied ist wichtig. Der API-Schlüssel lässt sich jetzt prüfen; die Datenübergabe erst beim nächsten Alarm. Nur „verbunden" zu melden, weil der Schlüssel stimmt, wäre die gefährlichste Auskunft dieser Seite – der Alarm kommt über den anderen Weg.

Nachalarm

Löst DIVERA einen Nachalarm aus, legt es ein neues Alarmobjekt an, trägt aber dieselbe Leitstellennummer. LORVIS ordnet es dem offenen Einsatz mit dieser Nummer zu, statt einen zweiten anzulegen: die Alarmzeit bleibt die des ersten Alarms, das Update bekommt eine eigene Zeit, und im Verlauf steht der ursprüngliche Alarm. Ohne Leitstellennummer (von Hand in DIVERA angelegt) lässt sich ein Nachalarm nicht zuordnen, dann entsteht ein neuer Einsatz.

Fahrzeuge im Alarm

DIVERA nennt die alarmierten Fahrzeuge im Feld vehicle. LORVIS ordnet sie dem Einsatz sofort zu, wenn das Fahrzeug aus DIVERA stammt (über seine DIVERA-Fahrzeugnummer) oder die ISSI übereinstimmt. Ebenso hängt ein Fahrzeug am Einsatz, wenn eine alarmierte Alarmgruppe an ihm eingetragen ist (siehe Alarmgruppen). Am Gerät steht daran „alarmiert", bis es einen Status meldet – siehe Einsätze am Gerät.

Wenn Sie vorher nur die Datenübergabe hatten

Wer vor dem 28.08.2026 die reine Datenübergabe eingerichtet hatte, hat ein Geheimnis und keinen Schlüssel. Das hält die Alarmierung nicht an – die Prüfung sagt, dass der Schlüssel nachzutragen ist. Ohne ihn kommen weiterhin Alarme, aber keine Fahrzeugstatus.

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