Import
Bestände aus dem Vorgängersystem per CSV-Musterdatei einspielen statt abzutippen – Personal, Kontakte, Material und weitere Bereiche.
Der Umstiegspfad: eine Organisation, die von einem anderen System kommt, bringt ihre Bestände als Tabelle mit, statt jede Zeile von Hand einzutragen.
Musterdatei je Bereich
Über ein Dutzend Bereiche lassen sich einspielen – unter anderem Personal, Kontakte, Objekte, Wasserversorgung, Points of Interest, Funkrufgruppen, Informationen, Einsatzstichworte, Material, Fahrzeuge, Krankenhäuser, Qualifikationen und Web-Inhalte. Zu jedem Bereich gibt es eine eigene Musterdatei mit den erwarteten Spalten, Pflichtfeldern und Beispielzeilen – „CSV mit Semikolon" allein sagt nicht, wie eine Spalte heißen muss oder in welcher Schreibweise ein Datum erwartet wird.
Spaltennamen dürfen abweichen. Für „Telefon" erkennt der Import auch „Tel", „Rufnummer" oder „Nummer" – eine Reihe gängiger Synonyme je Feld, damit eine Exportdatei aus dem Vorgängersystem nicht erst umbenannt werden muss.
Mehrere Werte in einer Zelle – etwa die Fachbereiche eines Krankenhauses – trennen Sie durch Komma oder Semikolon.
Objekte
Neben Name, Anschrift und Koordinaten kennt der Objektimport die Spalten interne Nummer (auch „Objektnummer"), FwEP-Nr. (auch „FwEP"), Nutzung, Betriebszeiten, Personen, Einrichtungen und Gefahrenkürzel. Einrichtungen und Gefahrenkürzel schreiben Sie als Kürzel mit Komma oder Semikolon, z. B. „BMZ, FSD"; unbekannte Kürzel werden verworfen. Die Objektart darf als Anzeigename („Pflegeeinrichtung") oder Schlüssel stehen; eine unbekannte Art wird zu „Sonstiges". Die Kürzel stehen unter Objekte.
Formulare aus einer Datei
Neben den Tabellen gibt es den Bereich Formulare: Formularvorlagen aus einer
CSV – eine Zeile je Feld. Die Spalten sind Vorlage, Kategorie, Beschreibung,
Aktiv, Feld, Feldart, Pflicht, Optionen, Hinweis und Vorgabe. Der Kopf der Vorlage
steht in jeder Zeile; Zeilen mit gleicher „Vorlage“ gehören zusammen. Feldarten
sind z. B. text, textarea, zahl, datum, zeit, auswahl, janein;
mehrere Optionen trennt ein senkrechter Strich |. Die Musterdatei
„Formulare“ (nur hier, nicht an den Formularen selbst) zeigt den Aufbau.
Jede Vorlage wird als neue Vorlage angelegt, nichts wird überschrieben (gibt
es den Titel schon, steht „(Import)“ dahinter); E-Mail-Empfänger und Eingänge
gehören nicht zur Datei. Ist eine Vorlage fehlerhaft, wird nichts eingespielt. Auch hier gilt: erst der Probelauf. Der Bereich erscheint nur, wenn
das Modul Formulare gebucht ist und Sie Formulare verwalten dürfen.
Weitere Wege, Daten zu holen
Ganz unten auf der Importseite stehen die Importe, die nicht aus einer Datei, sondern aus einer Quelle kommen: Hydranten und Punkte aus OpenStreetMap und Dokumente aus Nextcloud. Sie laufen beim jeweiligen Bestand und sind hier nur verlinkt, damit „Import“ an einer Stelle zu finden ist.
Immer erst ein Probelauf
Vor jedem echten Import steht ein Probelauf: dieselbe Prüfung, dieselbe Zuordnung, dieselben Fehlermeldungen – nur wird am Ende alles wieder zurückgerollt (eine Datenbank-Transaktion, die absichtlich nicht bestätigt wird). Erst ein zweiter, ausdrücklicher Klick schreibt wirklich.
Ein Import ohne Probelauf, der bei einer falsch zugeordneten Spalte tausend Datensätze anlegt, ist kaum wieder aufzuräumen. Deshalb gibt es keinen direkten Weg an dieser Vorschau vorbei.
Neu oder aktualisiert
Ein Import erkennt anhand eines Schlüsselfelds (je Bereich verschieden, etwa Name und Telefon bei Kontakten), ob eine Zeile einen bestehenden Datensatz aktualisiert oder einen neuen anlegt. Die Rückmeldung nach dem Import nennt beide Zahlen getrennt, dazu die Zahl der übersprungenen, fehlerhaften Zeilen mit Begründung je Zeile.
Verglichen wird wie in den Formularen: Einsatzstichworte ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung und Leerzeichen („f 2" aktualisiert „F2"), Funkrufgruppen ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung. Die vorhandene Schreibweise bleibt dabei stehen. Eine Zeile, deren E-Mail-Adresse keine ist (etwa „2"), wird mit Zeilennummer übersprungen – wie im Formular.
Wer importieren darf
Am Recht „Datenexport" – dasselbe Recht wie beim Herunterladen der eigenen Bestände, nicht an einem einzelnen Modul.