Points of Interest
Rettungspunkte, Defibrillatoren und feste Orte im Portal suchen, filtern, bearbeiten und aus OpenStreetMap importieren – mit eigenen, wählbaren Arten.
„Punkte" sind Points of Interest im engeren Sinn: Rettungspunkte, öffentlich zugängliche Defibrillatoren und andere feste Orte, die weder ein Objekt (Schwerpunktobjekt mit Plan) noch eine Wasserentnahmestelle sind.
Die Liste
Die Seite ist aufgebaut wie die Wasserversorgung:
- Filterzeile: Suche (Bezeichnung, Art, Straße oder Ort) sowie die Filter Art, Ort und Herkunft (aus OpenStreetMap, selbst erfasst, im Portal korrigiert). „Zurücksetzen" räumt die Filter ab; bei aktivem Filter steht die Zahl der Treffer rechts.
- Kennzahlenzeile: Zahl der Points of Interest und wie viele davon aus OpenStreetMap übernommen sind. Werden mehr als 500 angezeigt, steht dort, dass nur die ersten 500 geladen sind – die Suche findet dann nur diese.
- Tabelle mit den Spalten Bezeichnung, Art, Straße und Ort und Lage (Koordinaten). Auf dem Handy bleiben Bezeichnung und Aktion; Art und Anschrift stehen dann unter der Bezeichnung.
- Aktionsmenü je Zeile mit Bearbeiten und Entfernen. Entfernen fragt vorher nach; auf den Geräten verschwindet der Punkt beim nächsten Abgleich.
- Abzeichen: „OSM" für Punkte aus dem Import, „Bearbeitet" für Punkte, die im Portal korrigiert wurden – ein erneuter Import lässt sie unangetastet.
Im Fenster zum Anlegen und Bearbeiten stehen neben Art, Bezeichnung, Anschrift, Beschreibung und Zugang der Breiten- und Längengrad sowie eine Karte: Den Marker ziehen oder in die Karte tippen, die Koordinaten übernehmen die Lage. Über die Suche im Fenster lässt sich außerdem ein Ort aus OpenStreetMap übernehmen.
Punktarten
Jeder Punkt trägt eine Art – ein frei anlegbarer Schlüssel mit
eigener Bezeichnung und Symbol. Zwei Arten sind besonders: defi und
rettungspunkt kommen aus dem OSM-Import und lassen sich weder umbenennen
noch löschen, solange der Import sie vergibt – sonst stünde an einem
importierten Punkt plötzlich kein Name mehr. Das Symbol einer solchen Art
lässt sich trotzdem ändern, das betrifft nur die Anzeige.
Eine selbst angelegte Art lässt sich erst löschen, wenn kein Punkt mehr sie trägt.
Import aus OpenStreetMap
Nach Postleitzahl. Im Fenster „Aus OpenStreetMap importieren" haken Sie je Art an, was übernommen werden soll – vorgewählt sind alle; „Alle bzw. Keine auswählen" schaltet die ganze Liste um. Der Import läuft im Hintergrund; unter den Filtern steht der letzte Lauf mit Postleitzahl, Zahl der neuen und aktualisierten Punkte und Zeitpunkt.
Ort: Als Ort wird der Ortsteil übernommen, wenn OpenStreetMap einen nennt, sonst die Gemeinde. Bereits importierte Punkte ändern sich erst beim nächsten Import; im Portal bearbeitete bleiben unberührt.
Kurze Störungen: Antwortet OpenStreetMap vorübergehend nicht oder überlastet (Status 429, 502, 503, 504) oder ist nicht erreichbar, versucht LORVIS die Abfrage bis zu dreimal, bevor der Lauf scheitert.
Welches Gebiet abgesucht wird: Führt OpenStreetMap für die Postleitzahl eine eigene Grenze, sucht der Import nur diese ab – übernommen werden dann nur Punkte dieser Postleitzahl. Führt OpenStreetMap keine solche Grenze, sucht der Import die Gemeinden ab, die das Gebiet berühren. Unter dem Status des letzten Imports steht dann eine Warnung, dass auch Punkte anderer Postleitzahlen dabei sein können.
Wenn OpenStreetMap abbricht: Bricht die Abfrage zwischendurch ab, werden die bis dahin gefundenen Punkte übernommen. Unter dem Status steht „Es konnten nicht alle Punkte übertragen werden. Bitte den Import später erneut starten." Liefert OpenStreetMap gar keine Daten, scheitert der Lauf mit der Meldung, es später erneut zu versuchen; früher stand er fälschlich auf „fertig", obwohl Punkte fehlten.
Eine Korrektur an einem importierten Punkt (Bezeichnung, Art, Adresse, Zugänglichkeit, Lage) übersteht den nächsten Import – genau wie bei Hydranten. Ohne diese Markierung würde ein erneuter Lauf jede Handkorrektur wieder verwerfen.
Zugänglichkeit
Ein eigenes Feld hält fest, ob ein Punkt rund um die Uhr erreichbar ist oder nur eingeschränkt (mit freiem Hinweistext, etwa Öffnungszeiten) – bei einem Defibrillator in einem Geschäft macht das den Unterschied zwischen sofortiger Nutzung und einem verschlossenen Zugang.
Benötigt das Modul Karte – Points of Interest sind ein Bestandteil der Kartendaten, kein eigenständiges Modul.