Sperrungen pflegen
Straßensperrungen mit Linie und Umleitung – auf zwei Karten gezeichnet.
Eine Sperrung ist mehr als ein Punkt: sie hat eine Ausdehnung und oft eine Umleitung. Deshalb ist das Anlegen eine eigene Seite und kein Dialog – auf ihr liegen zwei Karten zum Zeichnen, in einem Dialogfenster bliebe dafür kein Platz.
Straße aus OpenStreetMap übernehmen
Statt Bezeichnung und Punkt von Hand einzutippen, genügt der Straßenname: Bezeichnung und Lage kommen aus OpenStreetMap (ODbL) automatisch mit. Übernommen wird dabei nur der Punkt, nicht die vollständige Geometrie – daraus entsteht keine rückgabepflichtige Datenbank im Sinne der Lizenz.
Zwei Linien
Die Sperrung selbst (section) und optional eine Umleitung
(detour_section) – beide als gezogene Linie aus mindestens zwei Punkten.
Eine „Linie" aus einem einzigen Punkt lehnt das Formular ab.
Gültigkeit und Zeitraum
Art, Richtung (einseitig/beidseitig gesperrt) und Gültigkeit sind Pflichtangaben. Ein Enddatum ist optional – fehlt es, gilt die Sperrung unbefristet. Das Ende darf nicht vor dem Beginn liegen.
„Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge möglich" ist ein eigenes Kennzeichen, unabhängig von der amtlichen Sperrung – eine für den allgemeinen Verkehr gesperrte Baustelle lässt oft trotzdem ein Fahrzeug mit Sondersignal durch.
Weitergabe an LARDIS:ONE
Ist eine LARDIS:ONE-Verbindung eingerichtet, geht jede Sperrung – Anlegen,
Ändern, Aufheben – automatisch als ROADBLOCK an jedes angeschlossene
Funkgerät der Organisation. Kein eigener Knopf dafür: das deckt sich 1:1 mit
dem bestehenden Ablauf, eine zusätzliche Bedienung wäre nur eine weitere
Fehlerquelle.
Was entfallen ist
Bis August 2026 trug diese Seite einen zweiten Reiter, das Straßenverzeichnis – gepflegt hat es niemand, produktiv stand es leer. Die eigentliche Aufgabe dahinter, eine Adresse in eine Koordinate zu übersetzen, übernimmt seither die OSM-Suche aus dem Kartenpaket, weil sie zusätzlich Hausnummern kennt.
Benötigt das Modul Sperrungen – Grundausstattung, immer eingeschaltet.
Pegelüberwachung
Pegel aus amtlichen Quellen oder eigene Messstellen überwachen – Schwellen, Alarm per E-Mail, Entwarnung, Werte von Hand eintragen und PDF-Bericht für einen Zeitraum.
Points of Interest
Rettungspunkte, Defibrillatoren und feste Orte im Portal suchen, filtern, bearbeiten und aus OpenStreetMap importieren – mit eigenen, wählbaren Arten.