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Wasserversorgung

Hydranten, Saugstellen und Zisternen im Portal pflegen – der Zustand zuerst, jede Änderung erreicht die Geräte beim nächsten Abgleich.

Der Zustand ist das Wichtigste an dieser Seite: ein defekter Hydrant, den niemand eingetragen hat, kostet im Einsatz Zeit. Jede Änderung erhöht die Revision des Datensatzes und erreicht die Geräte beim nächsten Abgleich.

Arten

Unterflur, Überflur, Saugstelle, Zisterne, Löschwasserteich, der württembergische Schachthydrant (wsh, eigener OSM-Wert) sowie offenes Gewässer, Löschwasserbrunnen und Sonstiges – letztere drei ohne eindeutigen OSM-Tag, deshalb nur von Hand erfassbar.

Herkunft: OSM oder eigen

Eine Entnahmestelle stammt entweder aus einem OpenStreetMap-Import (nach Postleitzahl, läuft im Hintergrund) oder ist eigen erfasst. Beides bleibt sichtbar unterschieden – eine eigene Erfassung darf nicht mit dem ODbL-lizenzierten OSM-Bestand vermischt werden.

Welches Gebiet der Import absucht: Führt OpenStreetMap für die Postleitzahl eine eigene Grenze, sucht er nur diese ab. Sonst sucht er die Gemeinden ab, die das Gebiet berühren; unter dem Status des letzten Imports steht dann eine Warnung, dass Hydranten anderer Postleitzahlen dabei sein können. Bricht OpenStreetMap zwischendurch ab, werden die bis dahin gefundenen Hydranten übernommen und der Lauf meldet: „Es konnten nicht alle Punkte übertragen werden. Bitte den Import später erneut starten." Liefert OpenStreetMap gar keine Daten, scheitert der Lauf mit der Bitte, es später erneut zu versuchen – früher stand er fälschlich auf „fertig".

Anschrift: Trägt der Knoten in OpenStreetMap die Anschrift des zugehörigen Objekts (object:street, object:housenumber, object:postcode, object:city), übernimmt LORVIS diese und nicht die addr:-Angaben des Knotens selbst. Straße und Hausnummer kommen immer aus derselben Quelle. Das gilt auch für Points of Interest.

Ort: Als Ort übernimmt der Import den Ortsteil, wenn OpenStreetMap einen nennt, sonst die Gemeinde. Die Spalte „Straße und Ort" der Liste zeigt ihn hinter der Straße. Bereits importierte Stellen ändern sich erst beim nächsten Import; im Portal bearbeitete bleiben unberührt.

Kurze Störungen: Antwortet OpenStreetMap vorübergehend nicht oder überlastet (Status 429, 502, 503, 504) oder ist nicht erreichbar, versucht LORVIS die Abfrage bis zu dreimal, bevor der Lauf scheitert.

Eine Korrektur an einem importierten Punkt übersteht den nächsten Import. Wird an einer OSM-Stelle etwas geändert (Bezeichnung, Nennweite, Ergiebigkeit, Inhalt, Anschlüsse, Adresse, Lage), merkt sich der Datensatz das („lokal bearbeitet") – ein erneuter Import überschreibt diese Felder danach nicht mehr. Ohne diese Markierung wäre jede Korrektur nur bis zum nächsten Lauf gültig gewesen.

Was OpenStreetMap geändert hat, wählen Sie selbst. Nach einem Lauf nennt das Fenster „Beim Import übersprungen“ die geschützten Stellen und je Feld, worin OpenStreetMap jetzt abweicht (etwa Straße „Alte Str.“ im Portal, „Neue Str.“ dort). Sie haben zwei Möglichkeiten:

  • Häkchen vorn: die ganze Stelle aus OpenStreetMap übernehmen. Ihre Änderungen daran werden ersetzt, der Schutz fällt weg, eine im Portal gelöschte Stelle kommt zurück.
  • Häkchen bei einem Unterschied: nur dieses Feld übernehmen. Alles andere bleibt, wie Sie es eingetragen haben, und die Stelle bleibt geschützt. Sie steht mit den übrigen Unterschieden weiter in der Liste, bis alle erledigt sind. So holen Sie etwa eine neue Hausnummer aus OpenStreetMap und behalten Ihre eigene Bezeichnung.

Ein im Portal gelöschter Eintrag lässt sich nur als Ganzes zurückholen. Dasselbe Fenster gilt für Points of Interest.

Entfernen

Eine Entnahmestelle entfernen Sie über das Aktionsmenü „…“ → Entfernen; LORVIS fragt vorher nach. Die Geräte löschen sie beim nächsten Abgleich von der Karte. Stammt sie aus OpenStreetMap, bringt der nächste Import sie zurück, solange sie dort eingetragen ist – ist sie nur außer Betrieb, setzen Sie besser den Zustand auf Defekt. Eine selbst erfasste Stelle kommt nicht von allein wieder.

Prüfverlauf

Jede Zustandsänderung trägt automatisch ein Prüfdatum nach, sofern keins von Hand eingetragen wurde – im Einsatz macht es einen Unterschied, ob „defekt" von gestern oder von vor drei Jahren stammt. Die letzten zehn Messungen je Stelle stehen in der Liste, mit Kennzeichnung, ob eine Prüfung am Standrohr im Fahrzeug oder am Schreibtisch nachgetragen wurde.

Mangelmeldung per E-Mail

Bis zu mehrere Adressen lassen sich hinterlegen, die eine Mail erhalten, sobald eine Entnahmestelle als eingeschränkt oder defekt gemeldet wird. Eingestellt hier und nicht in den allgemeinen Einstellungen – wer eine Mangelmeldung erwartet, verwaltet sie dort, wo die Entnahmestellen selbst stehen.

OSM-Export

Der eigene Bestand lässt sich als fertig getaggtes GeoJSON herunterladen, zum Öffnen in JOSM. Kein automatisches Hochladen: OpenStreetMap verlangt dafür ein echtes Benutzerkonto mit OAuth 2.0, und ein ganzer Bestand ist dort ein Import mit Wiki-Plan, geklärter Lizenz und zwei Wochen Review – das leistet keine Software im Alleingang. Der Export liefert den Teil, den sie abnehmen kann: geprüfte, fertig getaggte Punkte für den eigenen Upload.

Benötigt das Modul Wasserversorgung.

Filtern und suchen

Über der Liste stehen die Filter. Sie lassen sich beliebig kombinieren und gelten zusammen mit der Suche nach Nummer, Straße oder Ort:

  • Art – etwa nur Zisternen oder nur Überflurhydranten
  • Zustand – in Ordnung, eingeschränkt, defekt, unbekannt
  • Ort – die Orte, die im Bestand vorkommen
  • Herkunft – aus OpenStreetMap, selbst erfasst oder im Portal korrigiert
  • Nennweite – DN 80 bis DN 500
  • Prüfstand – nie geprüft oder länger als ein Jahr nicht geprüft
  • Nur mit Inhalt (m³) – Zisternen und Behälter, bei denen der Vorrat eingetragen ist

„Zurücksetzen" räumt alle Filter ab; rechts steht die Zahl der Treffer. Die Auswahl steht in der Adresse der Seite, die gefilterte Liste lässt sich also als Lesezeichen speichern oder weitergeben.

Als Excel oder PDF exportieren

Rechts in der Filterleiste stehen Excel und PDF. Der Export enthält genau die gefilterte Liste – ohne Filter den gesamten Bestand (bis 20 000 Zeilen).

  • Excel (.xlsx) – eine Zeile je Entnahmestelle mit allen Angaben: Nummer, Art, Zustand, Anschrift (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort), Nennweite, Leistung, Inhalt, Anschlüsse, Datum der letzten Prüfung, Herkunft, Zugang, Bemerkung und Koordinaten. Die erste Zeile bleibt beim Blättern stehen, die Spalten haben Filterpfeile; Zahlen sind echte Zahlen.
  • PDF – A4 quer, die Spalten für den Überblick (Nummer, Art, Zustand, Anschrift, Nennweite, Leistung, Inhalt, Anschlüsse, Prüfdatum, Herkunft) mit Titel, Stand und Seitenzahlen; lange Angaben werden gekürzt. Der Zustand steht im Klartext („in Ordnung“, „eingeschränkt“ …).

Inhalt in m³

Bei Zisternen und Löschwasserbehältern zählt der Vorrat: Er sagt, wie lange eine Pumpe daraus fördern kann, bevor Wasser nachgefahren werden muss. Das Feld Inhalt (m³) steht am Datensatz neben der Leistung. Der OSM-Import füllt es aus water_tank:volume (ersatzweise volume); „75“, „12,5 m³“ und „30000 l“ werden verstanden, alles andere bleibt leer. Beim OSM-Export geht der Wert für Zisternen als water_tank:volume mit. Der CSV-Import kennt die Spalte „Inhalt“ (auch „Volumen“ oder „m3“). Auf dem Gerät erscheint er im Fenster der Entnahmestelle auf der Karte.

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